Eine 15-teilige Webserie, als Zusammenarbeit der Kreativen Lausitz, mit dem Kreativen Sachsen und dem Projekt “So geht sächsisch” entsteht momentan und zeigt kreative Projekte in der Oberlausitz: Der Leipziger Filmemacher Erik Schiesko stammt ursprünglich aus der Lausitz und fährt den August über 15 Orte und Menschen besuchen. Vorgestellt werden kreative Projekte, freie Fabrikhallen, Macher, Künstler, Atelierräume … kurzum: kreatives Leben in der Oberlausitz von Zittau bis Hoyerswerda. Das Besondere: die Clips entstehen erstmalig komplett mit und durch sein Smartphone. Die Filme werden mit diesem sowohl gedreht, als auch geschnitten.

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Hier der erste Clip unserer Reihe #KulturDigital – alle weiteren folgen via Youtube, Instagram & Facebook und sind auch hier bei uns auf der Webseite zu finden! In Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung von

Hintergrund und Motivation
Geschichte, Natur, Baukultur – der Reichtum der Lausitz ist in dieser Form in Mitteleuropa sicher einmalig. Vielerorts agieren Kultur- und Kreativschaffende, die gestalten, initiieren und wertschöpfen. Mit Mut, guten Ideen und Entschlossenheit regen sie unkonventionelle Projekte an, die im Strukturwandelprozess als Innovationstreiber für neue gesellschaftliche und wirtschaftliche Modelle gelten. So definieren sie einen modernen Begriff von Heimat und bauen die Brücke von der traditionsreichen Vergangenheit in eine lebenswerte Zukunft.

Abseits der institutionell geförderten Leuchtturmprojekte hat sich in den letzten Jahren eine aktive Kunst- und Kulturszene in der Oberlausitz etabliert, die historische Orte inszeniert und neue Produkte entwickelt. Abseits der Großstadt finden die Rückkehrer oder Neuankömmlinge die Ressourcen und Freiräume, die das ermöglichen.

Das Vorhandensein lokaler Netzwerken, die kulturelle Vielfalt und ein tolerantes Miteinander pflegen, ist ein wichtiger Baustein für die demokratische Entwicklung des ländlichen Raums in Ostsachsen. Höchste Zeit, diese Akteure und ihre Ideen flächendeckend sichtbar und überregional bekannter zu machen.

Foto: Anne Hasselbach